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SUMMARY:Newroz
DESCRIPTION:Artikel / Fotos  von Sawsan Ibrahim \nNewroz\n \nAuch hier in Arabisch zu lesen.\nDas kurdische Volk feiert am 21. März eines jeden Jahres seinen Nationalfeiertag: Newroz symbolisiert Freiheit und die Befreiung von Unterdrückung und Tyrannei. Es ist ein Fest\, das an Liebe und Frieden erinnert und sich voller Freude und Vergnügen darstellt.\nNewroz ist auch ein Sinnbild der Erneuerung – wie der Beginn einer neuen Morgendämmerung\, in der das Leben erneuert wird und die Natur ihre leuchtenden Farben trägt. \nEs ist ein Tag des Sieges über die Tyrannen und ein Sieg für die Unterdrückten und man gedenkt dem berühmten kurdischen Helden Kawa.\nDer Legende nach gab es vor langer\, langer Zeit den grausamen blutrünstigen König Azdhak\, der jeden Tag den Kopf eines Kindes forderte.\nDer Schmied Kawa aber weigerte sich\, sein einziges Kind ermorden zu lassen\, tötete den bösen König mit dem Eisenhammer und zündete morgens ein Feuer auf der Bergspitze an\, um den Sieg zu verkünden. Deshalb symbolisiert das Feuer bis heute auch das Ende der Dunkelheit und das Licht der Freiheit für Kurd*innen:\nMit dem Beginn der Nacht wird an Newroz ein großes Feuer entzündet und getanzt. \nNewroz ist für Kurd*innen auch ein Fest mit und in der Natur:\nWenn möglich\, geht man in die Natur\, man grillt und (fast) alle ziehen traditionelle kurdische Kleidung an in leuchtenden Frühlingsfarben.\nZusammen hört man alte kurdische Lieder\, und in neuerer Zeit veranstalten kurdische Sänger und Künstler an diesem Tag Parties und führen ihre traditionellen Tänze auf. \nHier sieht man einen Ausschnitt aus einem Newroz-Feiertag von Arta FM: \n  \n    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren  Video laden   YouTube immer entsperren
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SUMMARY:Ramadan Anfang
DESCRIPTION:Ramadan 2021 – Fastenmonat der Muslime. \nIn diesem Jahr beginnt der Ramadan am Dienstagabend\, 13.04.2021\, und endet am Mittwochabend\, 12.05.2021. \nHier einige schöne Gedanken zum Ramadan\, verfasst von Zehra Akinci. \nDas Fasten im Ramadan: eine innere Reise\nDer Fastenmonat Ramadan ist eine besondere Zeit für die Muslime. Sie ist die Zeit der Besinnung\, des Zusammenhalts und des Teilens. Das Fasten gehört zu den 5 Hauptpflichten eines Muslims. Die weiteren Säulen sind das Bekenntnis der Einheit Gottes\, das rituelle Beten\, die Abgabe der Armensteuer und die Pilgerfahrt. Man fastet nicht nur mit dem Magen\, sondern auch mit dem Herzen und dem Kopf. Während nämlich der Geist fastet\, wird die Zunge behüten\, nichts Schlechtes zu sagen und die Ohren\, nichts Böses zu hören. Und auf diesem Weg wird alle unnötige Last abgelegt. Das Fasten stärkt die Beziehung zum allmächtigen Gott. \nDas Fasten als Dankbarkeit\nGott hat die Erde zu einer Tafel voller Gaben für die Menschen erschaffen. Auf dieser Tafel werden alle erdenklichen Arten seiner Gaben angeboten. Im Ramadan\, mit dem Fasten zusammen\, reflektieren die Gläubigen diese Weisheiten. Sie sind alle Gäste\, die zum Gastmahl des Schöpfers eingeladen sind und warten mit der Abenddämmerung auf die Aufforderung: „Bitte greif zu“.\nIch möchte diese Dankbarkeit noch etwas vertiefen. Gott hat zahllose verschiedene Gaben für die Menschen über die Erde ausgebreitet und erwartet von uns nun unseren Dank für seine Gnadengaben. Dabei dienen die äußeren Umstände nur als Träger\, wie ein Kellner der die Speisen zu den Gästen trägt. Diesem Kellner danken wir. Doch der wahre Geber aller Gaben ist der Schöpfer. Um Ihm zu danken bedeutet also: \n\nzu wissen\, dass jene Gaben unmittelbar von Ihm kommen\nden Wert der Gaben zu schätzen\nund die eigene Bedürftigkeit wahrzunehmen\n\nSo ist das Fasten der Schlüssel zu wahrer\, reiner\, tiefer\, und allumfassender Dankbarkeit. Denn zu anderen Zeiten sind die Menschen kaum in der Lage\, den Wert der vielen Gaben zu erkennen\, weil Sie echten Hunger gar nicht spüren. Für einen Menschen der satt ist und vor allem auch „reich“ ist\, ist es schwer die Gabe und die damit gezeigte Gnade Gottes zu verstehen\, die sich z.B. in einem trockenen Stück Brot verbirgt. \nDas Fasten als Stärkung des Glaubens\nDie menschliche Seele vergisst sich selbst\, zudem denkt er ungern wie schwach er ist. Als hätte er einen Körper aus Stahl und wäre unsterblich\, klammert er sich an diese Welt und stellt sich vor er wäre ewig. Das Fasten erinnert die Menschen an diese Schwäche. Der Hunger treibt ihn an\, an seinen Magen zu denken und seine Bedürfnisse wahrzunehmen. Er beginnt wahrzunehmen. Somit erkennt der Gläubige die Stärke und Macht seines Schöpfers. Er findet Zuflucht bei Ihm. Mit einem dankbaren Herzen klopft er an die Tür der Barmherzigkeit Gottes. \nDas Fasten als eine innere Reise\nDas Fasten ist mehr als ein Ritual. Man fastet nicht nur um gefastet zu haben. Das Gebet selber sollte nicht nur als Zweck gesehen werden. Denn Gott braucht den Dienst der Menschen nicht. Er freut sich\, wenn sich der Mensch Ihm zuwendet und seine Gemeinschaft sucht. Und genau das ist das was der Mensch in seinem Fasten bzw. Gebet zum Ausdruck bringen soll. Durch diese Rituale gibt der Mensch einen Ausdruck auf die Liebeserklärung\, die Gott den Menschen gemacht hat. Gott hat sich den Menschen zugewandt und im Gebet (Fasten) wendet sich der Mensch seinerseits Gott zu.\nDas Fasten als religiöses Ritual ist somit ein wichtiges Hilfsmittel\, in sich zu gehen und an sich\, an den eigenen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Es ist wie am Anfang erwähnt eine Reise in sein Inneres. Der Reisende beginnt sich selbst\, seine Charaktereigenschaften und seine Handlungen kritisch zu reflektieren. Durch diese wiederholten inneren Reisen lernt man sich selbst besser kennen. Man lebt sein Leben bewusster und reflektierter. Das Fasten (bzw. Gebet) bereichert den Menschen innerlich. Also dient es den Menschen selbst. \n© Foto: Sawsan Ibrahim \n 
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